Geld verdienen mit dem eigenen Auto

Das eigene Auto kann eine wahre Geldvernichtungsmaschine sein. Benzin, Steuern und Versicherungen sind da nur die Spitze des Eisbergs. Teuer wird’s, wenn aufwendige Reparaturnassnamen anstehen. All die Posten lassen das Budget schrumpfen. Doch es gibt einen Ausweg. Autofahrer können auch mit dem eigenen Pkw Geld verdienen und zumindest einen Teil der unvermeidlichen Ausgaben wieder reinholen.

Autos mit Werbestickern bekleben

Eine Einnahmequelle ist das Bekleben der Fahrzeuge mit Werbeaufklebern. Je nach Größe der Sticker können Autofahrer abhängig vom Auftraggeber fünf bis 300 Euro im Monat erwarten. Fahrzeugbesitzer sollten jedoch von Vermittlungsagenturen Abstand nehmen und sich direkt an das zu bewerbende Unternehmen wenden. Agenturen verlangen häufig gesalzene Gebühren für die Vermittlung an potenzielle Auftraggeber oder für die Aufnahme in eine Datenbank. Generell sind Pkw-Besitzer gut beraten, vor dem Anbringen der Aufkleber schriftliche Vereinbarungen mit den Unternehmen zu treffen. Bei Vertragsabschluss muss stets auf das Kleingedruckte geachtet werden. So können etwa vorgeschriebene Laufzeiten und Fahrtrouten oder Strafgebühren bei Missachtung der Regeln in den Vertragsbedingungen enthalten sein. Auftraggeber müssen bedenken, dass diese Art des Nebeneinkommens möglicherweise versteuert werden muss. Der Fiskus sieht das Werben für Auftraggeber als selbstständige Tätigkeit an, wenn die Einnahmen einen Jahresbetrag von 256 Euro überschreiten.


Für Personenbeförderung gelten Regeln

Wer mit dem eigenen Auto Geld verdienen möchte, muss sich an geltendes Gesetz halten, denn für die gewerbliche Personenbeförderung ist eine Genehmigung zwingend erforderlich. Private Fahrten gegen Beförderungsendgeld sind nicht erlaubt. Nur mit einer gültigen Konzession und einem Personenbeförderungsschein sind Taxifahrten legal möglich. Gestattet ist es hingegen, das Auto zu vermieten. Das für alle Seiten gewinnbringende Prinzip nennt sich Carsharing. Für Interessenten bietet das Internet zahlreiche Portale, über die der Pkw an andere Fahrer vermietet werden kann. Damit Autobesitzer von Carsharing profitieren, müssen sie zuerst mit dem Anbieter einen Rahmenvertrag abschließen. Auch hier gilt, auf das Kleingedruckte zu achten. Augenmerk ist vor allem auf die Bereiche zu richten, die die Versicherungsrichtlinien beinhalten. Haften Pkw-Besitzer für eventuelle Schäden ihrer Mietfahrer, sollte ein Vertragsabschluss nicht in Erwägung gezogen werden.

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