Spieletipps für Eltern

Was tun an einem Sonntagnachmittag bei Regenwetter? Die ganze Familie sitzt gelangweilt vor den mittlerweile nur noch mit Krümeln bedeckten Kuchentellern und blickt erwartungsvoll das Familienoberhaupt an. Jetzt gibt es nur eine Lösung: Ein Spiel muss her. Halma, Mensch Ärgere Dich Nicht oder Mau Mau hat sicher jeder schon einmal gespielt und sich damit die Zeit vertrieben. Ausgesprochen lustig aber wird es beim Spiel „Wie heißt er, wie heißt sie?“ Dazu braucht man gar nicht viel. Notwendig sind lediglich einige Zettel und Stifte und zwar genauso viel, wie Personen an dem Spiel teilnehmen wollen. Jeder bekommt einen Zettel und einen Stift und schon kann es losgehen. Zuerst müssen alle schriftlich die Frage beantworten, wie die männliche Person mit Vornamen heißt, die sich heute mit ihrer neuesten Eroberung treffen will. Bei der Beantwortung der Frage sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Alle schreiben einen Namen auf und falten den Zettel so, dass man das Geschriebene nicht mehr lesen kann. Dann reicht jeder Spielteilnehmer seinen Zettel an die rechts von ihm sitzende Person weiter. Nun muss die Frage beantwortet werden, wie denn der Name der Angebeteten lautet. Wieder wird die Antwort weggefaltet und der Zettel weitergegeben. Nun folgen die Fragen: Wo treffen sie sich? Was machen sie dort? Was sagt er zu ihr? Was sagt sie zu ihm? Was kommt dabei heraus? Am Ende sammelt der Spielleiter die Zettel ein, faltet sie auf und verliest die Antworten von jedem Zettel. Spaß und und kleine Lachtränchen sind garantiert.
Wenn sich unter den Spielbegeisterten Kinder befinden, die noch nicht schreiben und lesen können, dann ist das berühmte Flohspiel eine ausgezeichnete Alternative. Die Flohspiele gibt es für einen Minimalpreis im Spielzeughandel zu kaufen. Sie bestehen aus einem kleinen Plastetöpfchen und vielen kleinen, runden Plasteplättchen in verschiedenen Farben. Außerdem gehören noch einige größere Plasteplättchen dazu. Jeder Mitspieler bekommt nun alle Plättchen einer Farbe zugeteilt, inkusive des passenden großen Plättchens. Es sollten alle Spieler die gleiche Anzahl von Plättchen haben. Die Plättchen werden vor jedem Spieler in etwa 10 cm Abstand säuberlich getrennt voneinander positioniert. Nun wird das Töpfchen in die Mitte des Tisches gestellt und alle müssen versuchen, die kleinen Plättchen mit Hilfe des größeren in das Töpfchen zu schnipsen, wobei natürlich nicht alle durcheinander spielen, sondern einer nach dem anderen. Jeder hat einen Versuch, bevor der Nächste spielen darf. Landet ein „Floh“ tatsächlich in der Falle, dann gibt es einen zusätzlichen Versuch. Hat ein Spieler alle kleinen Plaste“flöhe“ in das Töpfchen schnipsen können, so muss auch noch der große Plaste“floh“ hinein. Das geschieht unter Verwendung des Daumennagels, der nun als Schnipshilfe herhalten muss. Wer zuerst alle seine Flöhe in die Falle treiben konnte, der ist Sieger. Gemogelt wird nicht, das Verschieben der „Flöhe“ mit der Hand ist strengstens verboten! Jeder, der dieses Spiel kennt, wird bestätigen, dass auch recht ausgeglichene Naturen beim „Flohspiel“ ein ausgesprochen hitziges Temperament entwickeln können. Übrigens spielt es sich am besten, wenn man eine weiche Unterlage benutzt, der Einfachheit halber kann es ruhig die neue Sofadecke sein. Mit diesen zwei Spielideen vergeht die Zeit wie im Fluge und das Regenwetter wird ganz schnell zu Nebensache.

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